WJ Treff mit Impulsvortrag für Existenzgründer, Unternehmer und Fördermitglieder

Hammerla-2Der erste WJ Treff des Jahres steht vor der Tür. Das Thema des Impulsvortrag ist diesmal besonders interessant für Existenzgründer, Unternehmer und Fördermitglieder.

Als Gast begrüßen wir Frau Hammerla, Geschäftsführerin der IHK Gießen-Friedberg. Sie wird uns in einem kurzen Vortrag das IHK Mentoring Programm vorstellen. Worum geht es dabei? Und wie nutzt es uns?

Was ist das Mentoring Programm?

Junge Unternehmen brauchen Hilfe, um am hart umkämpften Markt zu bestehen. Viele fachliche und persönliche Herausforderungen muss ein Unternehmerneuling bewältigen, bis die neu gegründete Firma rentabel arbeitet. Zahlreiche Beratungseinrichtungen neben den IHKs helfen Existenzgründern und –gründerinnen im Vorfeld einer Unternehmensgründung, doch Beratung und Coaching fehlen in der Regel dann, wenn das Geschäft gestartet ist. Häufig ist dann die Zahl der Rechnungen höher als die Zahl der Aufträge, und der scheinbar so rosige Stand als selbständiger Unternehmer weicht der Erkenntnis, dass Arbeitsbelastung, Stress und Zeitengpässe unterschätzt wurden.

Das Mentoringmodell der IHK Gießen-Friedberg setzt da an, wo andere Beratungen aufhören. Die Erfahrung von gestandenen Unternehmern wird hier nutzbringend für die jungen Unternehmen eingesetzt. Über 20 Unternehmer, die im Ehrenamt der IHK Gießen-Friedberg tätig sind, haben sich bereit erklärt, Jungunternehmerinnen und -unternehmern als Pate und Mentor zu beraten und zu begleiten. Existenzgründern und Jungunternehmern wird kostenlos für ein Jahr ein Mentor vermittelt, der seine unternehmerischen Erfahrungen an den jungen Nachwuchs weitergibt und die Existenzgründung betreut. Dabei steht die Praxisnähe im Mittelpunkt.

Die Mentoren bringen ihr Wissen, ihre Erfahrung und zum Teil auch ihre Kundenbeziehungen in die Patenschaften mit ein. Sie geben Tipps und Informationen nutzbringend an den Jungunternehmer weiter. Umfang und inhaltliche Ausgestaltung der Patenschaft ist individuell unterschiedlich. In manchen Fällen reicht eine Kontaktaufnahme nach Bedarf, in anderen Fällen trifft man sich regelmäßig. In den regelmäßigen Befragungen geben die betreuten Jungunternehmer an, dass das Mentoring ihnen auf dem Weg der beginnenden Selbständigkeit sehr geholfen hat.

Was bringt das Mentoring Programm dem Mentor?

Da ich selbst ein Mentoring aus Sicht des Mentors erlebt habe, kann ich diese Vorteile für den Mentor erkennen:

Selbstreflextion: Die Fragen und Ansichten des Mentee können den Mentor dazu anregen, den eigenen beruflichen und geschäftlichen Umgang bewusst zu reflektieren.

Feedback: Der Mentor bekommen verstärkt Einblick in Fragestellungen und Probleme einer anderen Geschäftstätigkeit sowie der nächsten Unternehmer/-innengeneration, die für seine eigene Tätigkeit interessant und anregend sein können.

Stärkung der Beratungskompetenz: Der Mentor übt aktives Zuhören und einfühlsame Beratung.

Image: Der Mentor stärkt seinen Ruf als Führungskraft.

Netzwerken: Der Mentor erweitern unter Umständen sein eigenes Netzwerke.

Persönliche Bindung: Die persönliche Begleitung und Unterstützung wird meist als sehr sinnvoll erlebt.

Termindetails

Frau Hammerla wird uns nach dem Vortrag für Fragen zur Verfügung stehen.

Der Termin findet am 04.03.2010 um 19:30 Uhr wie immer im Hotel Köhler in Gießen statt. Um Anmeldung bei der Geschäftsstelle (Jochen Ferchland, ferchland@giessen-friedberg.ihk.de ) wird gebeten.




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Die nächsten Termine

Nützliches


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